Kunsthalle: Schäm dich, Stadt Düsseldorf!
Eigentlich sollte die Kunsthalle Düsseldorf heute (01.02.2026) für mindestens drei Jahre schließen. Vor ein paar Tagen aber verschob die Stadt die dringende Sanierung unverfroren kurzfristig nochmal bis 2029. Auf die bodenlose Frechheit dieser Vollbremsung reagieren wir mit schlagenden Argumenten.
Und zwar in Form von einigen der in unseren Augen schönsten Schauen in der Kunsthalle Düsseldorf seit 2013.*
*leider alles andere als lückenlos.
Aus Gründen. Tut uns leid.
Eine Ausstellungs-Geschichte in zehn Foto-Strecken, die zeigen soll, wie sehr wir die Kunsthalle Düsseldorf brauchen, wie sehr die dringend nötige Sanierung endlich zu beginnen sich gelohnt hätte.
Nimm das, Stadt Düsseldorf. Und: was schämen sollst du dich. Und deine neue Millionengrab-Oper kannst du dir in die Haare schmieren.
Ach ja, für Kurzentschlossene: Heute (01.02.2026) läuft in der Kunsthalle Düsseldorf noch die Ausstellung „Wohin?“, die wir andernorts auch schon besprochen haben. Es ist ihr vielleicht letzter Tag; aber vielleicht wird sie ja jetzt verlängert? Wir wissen es nicht. Aber wie es weitergeht, werden wir, wie gut unterrichtete Kreise uns verrieten, noch diesen Monat erfahren.
Bis dahin: Viel Erfolg beim Umplanen, Team der Kunsthalle Düsseldorf: Es ist sehr gut, dass es Euch gibt. Es tut uns leid, dass man derart umspringt mit Euch. Und die Stadt Düsseldorf sollte sich was schämen.
Nun aber endlich die zehn Fotostrecken aus zwölf Jahren. Voilà:
„Wohin? Kunsthalle / Stadt / Gesellschaft der Zukunft“ (11.10.2025-01.02.2026 (?))
„Sheila Hicks“ (12.10.2024-23.2.2025)
Only Lovers Left. Margarete Jakschik und Friedrich Kunath“ (16.3.2024-09.06.2024)
„Peter Piller. There are a couple of things that bother me“ (11.03.2023-04.06.2023)
„Martha Jungwirth“ (02.09.2022-20.11.2022)
„City Limits. Yael Efrati, Asta Gröting, Monika Sosnowska“ (11.06.2022-14.08.2022)
„Journey Through A Body“ (29.05.–01.08.2021)
„Produktive Bildstörung. Polke und aktuelle Positionen“ (13.11.2021-06.03.2022)
„Song Dong“ (06.12.2015-13.03.2016)
„Leben mit Pop. Kapitalistischer Realismus“ (21.07.2013-29.09.2013)
(01.02.2026)
Die Kunsthalle Düsseldorf in der KunstArztPraxis:
Das ist der rote Faden. Leila Hicks in Düsseldorf
Peter Piller schafft Ordnung (leider Opfer der Unsichtbarkeits-Maschine)
Romantik, post mortem – “Only Lovers Left”
Für uns von Putin eingeholt: “City Limits” in Düsseldorf (leider Opfer der Unsichtbarkeits-Maschine)
Alles fließt: “Journey Through A Body”
Reine Bildgebung (7): Polke & Co
Conrad Schnitzler: Der Mann mit dem Soundhelm
Gerhard Richter Retro: “Leben mit Pop” (2013)
Max Schulze: “Als Phantom war Polke immer da”


Selten waren die 3 von der KAP so direkt. Richtig so. Unglaublich. Aber, in Zeiten der knappen Kassen wird immer zuerst an der Kunst gespart. Danke!
DANKE! H.B.