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Kommentare

Der mit dem Blut malt. Villa Zanders: Peter Gilles — 1 Kommentar

  1. Am schönsten ist der hier aufgezeigte Unterschied zu Hermann Nitsch: Dort Schweineblut, Spektakel, hunderte Mitwirkende – bei Peter Gilles musste es das eigene sein.

    Das ist konsequent bis zur Selbstbeschädigung.

    Wer Authentizität derart wörtlich nimmt, spart immerhin an Requisiten. Delegieren wäre schließlich verdächtig unpersönlich gewesen. 🦌

    Antwort KunstArztPraxis: In der Ihnen vertrauten Vergleichswelt des Waidmanns wäre das die Frage, ob der Jäger das Blut des Rehbocks oder sein eigenes vergießt. In letzterem Fall, könnte der Kyniker sagen, wäre die Welt ein friedlicherer Ort. Und, ja, tatsächlich, fein beobachtet: Das ist konsequent bis zur Selbstbeschädigung. Und ohne Selbstbeschädigung halt nichtmals im Ansatz konsequent. Nitsch für ungut. Ihre KunstArztPraxis.

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